Startseite - Gästeservice - Informationen - Kapstadt, Johannesburg, Durban, Port E. - Big6 Guesthouse
Informationen - Rund um's big6


Kapstadt, Johannesburg, Durban, Port E. - Big6 Guesthouse

Kapstadt: www.suedafrika-guide.de/stadt/kapstadt.html

In Südafrika leben über 58% der gesamten Bevölkerung in Städten und der Trend der Landflucht hält weiter an. Seit 1986 die regulierenden Zuzugsbedingungen für Schwarze abgeschafft wurden, rechnet man mit einer allgemeinen Verstädterungsrate von 74%, alle auf der Suche nach Arbeit. In Südafrika gibt es viel Ballungszentren: Johannesburg/Pretoria, Kapstadt, Durban und Port Elizabeth.

Der Großraum Johannesburg / Pretoria, das bedeutendste städtische und wirtschaftliche Zentrum des Landes, Johannesburg, entstand aus einem Goldgräbercamp entlang des "Goldenen Bogen", den gold- und uranführenden Schichten der Bergkämme Witwatersrand. Heute ist Johannesburg eine moderne, hektische Großstadt mit Bürohochhäusern, Fußgängerzonen, Einkaufspassagen und einer hohen Kriminalitätsrate. In den Außenzonen befinden sich die Townships (am bekanntesten ist Soweto), die ursprünglich für Saisonarbeiter aus den Homelands gedacht waren.

Pretoria wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Voortrekker Wessel Pretorius gegründet, der einen Ort für ein Verwaltungszentrum suchte. Schon 1910 wurde Pretoria Sitz der Unionsregierung und damit neben Kapstadt (Sitz des Parlaments) und Bloemfontein (Sitz des Obersten Gerichts) eine Hauptstadt Südafrikas. Seit 1931 ist Pretoria Großstadt und neben Verwaltung und Industrie gibt es heute auch wissenschaftliche Einrichtungen wie z.B. die weltgrößte Fernuniversität UNISA.

Kapstadt wurde 1652 gegründet und hat durch eine günstige geographische Lage auch heute noch einen gut funktionierenden Seehafen, der z.B. das auch bei uns bekannte südafrikanische Obst verschifft. Gleichzeitig ist die Stadt ein wichtiges Handels-, Banken- und Versicherungszentrum, außerdem drittgrößter Industriestandort Südafrikas. Die Stadt verfügt über ein dichtes Netz von Schnellbahnen und Autobahnen. Die Kapstädter waren immer liberal eingestellt und die Stadt ist heute eine heitere und kosmopolitische Metropole mit der Lebenseinstellung der "Capetonians": die Sonne scheint, der Strand lockt ...

Auch hier finden sich Townships wie Khayelitsha (= Neue Heimat) in den Cape Flats. Der Zustrom an Xhosa aus der ehemaligen Transkei hält weiter an, es entstehen immer wieder Spontanansiedlungen, so genannte Squattercamps.

1824 erwarben englische Kaufleute die "Bay of Natal" von den Zulu und gründeten einen Handelsposten. Der Hafen entwickelte sich durch den Umschlag von Zuckerrohr, das in großem Stil in Natal angebaut wurde. Die Arbeiter waren hauptsächlich Inder, und deswegen hat Durban bis heute einen bedeutenden Anteil Inder in der Bevölkerung, dem auch die Apartheid nichts anhaben konnte. Seit dem 2. Weltkrieg gibt es auch verarbeitende Industrie sowie Banken, Versicherungen und Handelshäuser. Auf Grund des Klimas ist Durban "Urlaubshauptstadt" mit 2 Mio südafrikanischen Touristen im Jahr. die Strände sind durch 45km, im Wasser gespannte Hainetze gesichert.

1488 landete Bartholomeu Diaz in der Nähe des heutigen Port Elizabeth als erster und stellte ein Kreuz auf. Der kleine Vorposten vergrößerte sich erst 1820 durch 5000 britische Siedler und die Stadt entwickelte sich zu einem Handelszentrum. Heute bildet Port Elizabeth den Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das "Detroit Südafrikas" genannt. Port Elizabeth mit dem reichen Sportangebot ums Wasser zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland an.

Johannesburg: www.suedafrika-guide.de/stadt/johannesburg.html

Johannesburg hat die Schönheit nicht gepachtet: Im Süden verunzieren alte Abraumhalden die Landschaft, und das Stadtzentrum ist ein Beton-und-Glas-Dschungel mit eingen Straßenschluchten.

Aber die Stadt als Ganzes hat ihre Reize: ausgezeichnete Hotels und Restaurants, Einkaufsstraßen, Galerien, Museen und Theater und eine Dynamik, ein ungezügelter Lebensdurst spiegelt sich im sozialen wie im wirtschaftlichen Leben wieder. Auch die umliegenden Vororte sind nicht ohne Reize: Der Grüngürtel entlang des Braamfonteinspruit und die vielen baumgesäumten Golfplätze sind angenehme, hübsche Orte wie die Vororte im Norden.

Das Herz Johannesburgs ist ein Mikrokosmos des Landes, ein kulturelles Kaleidoskop der Vergangenheit und der Zukunft: Moderne Türme stehen Zeitzeugen der Goldrauschtage gegenüber, und in Gebieten mit etablierten portugisischen, indischen und chinesischen Händern drängeln sich neuere afrikanische muti-Läden und Straßenhänder.

Straßenkriminalität ist sehr stark verbreitet, was Spaziergänge nicht nur nach Einbruch der Dunkelheit zu einem eventuellen Risiko werden läßt.

Ein guter Oriertierungspunkt ist Top of Africa, die Aussichstterasse im 50. Stock des Carlton Centre (Afrikas höchstes Gebäude) in der Comission Street. In dem Gebäude befinden sich neben Bar und Restaurant auch zahlreiche Geschäfte.

Durban: www.suedafrika-guide.de/stadt/durban.html

1497 kam Vasco da Gama auf dem Weg nach Indien an diesem, von zwei Seiten vom indischen Ozean umgebenen Küstenstreifen vorbei. Da gerade Weihnachten war, nannte er das Land "Natal" (= Geburt).

Die Stadt Durban wurde 1823 gegründet und 1835 nach dem damaligen britischen Gouverneur am Kap Benjamin d'Urban benannt. 1830 wurde hier die erste Eisenbahnlinie in Südafrika gebaut.

Heute ist Durban das südfarikanische Urlaubsmekka mit 300 Tagen Sonne im Jahr. Es gibt weite, weiße Strände in Citynähe und das Wasser ist herrlich warm.

Die Wellen hier sind perfekt zum Wellenreiten, weshalb jedes Jahr Wettkämpfe stattfinden.

Die Stadt hat 1,1 Mio. Einwohner und Südfarikas größten Hafen, von der Umschlagsmenge her gerechnet sogar den größten Hafen Afrikas. Die Hälfte der Einwohner sind Nachfahren der indischen Arbeiter für die damaligen Zuckerrohrplantagen. Aus diesem Grund gibt es viele sehenswerte indische Märkte und Moscheen.

Port Elisabeth: www.suedafrika-guide.de/stadt/port_elizabeth.html

Port Elizabeth, an der Algoa Bay gelegen, ist der wirtschaftliche Mittelpunkt der Provinz Ost-Kap und bildet auch den östlichen Abschluß der Garden Route.

Mit 700.000 Einwohnern ist Port Elizabeth, auch PE genannt, die fünftgrößte Stadt Südafrikas, die auch bekannt ist als die freundlich und die windige Stadt.

Sie erstreckt sich über 16km am Indischen Ozean mit weiten, weißen Stränden und einem wirtschaftlich wichtigen Hafen. Die Haupstrände sind King's, Humewood, Hobie und Pollock. Viele der Strände und Parks liegen mitten in der City.

Die Stadt ist relativ jung, denn erst 1820 wurden richtige Siedlungen eingerichtet, nachdem 1799 ein Fort erbaut wurde. In PE sind trotzdem viele historische Gebäude zu sehen, es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Hotels, Bars und Restaurants.

Die zwischenzeitlich hohe Kriminalitätsrate ging in letzter Zeit aufgrund der hohen Polizeipräsenz deutlich zurück. Trotzdem sind viele Geschäfte in die wohlhabenden weißen Vororte im Westen der Stadt ausgewandert.

Einen schönen Überblick über die City erhält man von dem Hügel des Donkin Reserve, das unmittelbar ans Zentrum anschließt.